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#18 – Die Geschichte der Wolfbrothers

Die Anfänge der Wolfbrothers gehen ein ganzes Stück zurück. Als ich ungefähr 7 Jahr alt war, kaufte mein Vater mir eine kleine günstige Fotokamera. Das war noch eine analoge, mit einer Filmrolle drin. So lernte ich schon früh die Kunst und die Besonderheiten von (Foto-) Aufnahmen kennen. Mein Interesse hat sich schnell weiterentwickelt, bis ich mir im Alter von 9 Jahren mit Janek, meinem kleinen Bruder, eine digitale Fotokamera kaufte. Sie kostete etwa 100€ und hatte 8MP.

Das ging so weiter, bis Janek und ich uns dazu entschieden auch Videos zu machen. Eines der ersten Videos war ein Kunstprojekt der Schule. Wir nahmen das ernster als alle anderen und lieferten einen 15 Minuten Kurzfilm ab. Damals dachte ich noch, es sei nicht möglich, eine Videoaufnahme im Schnittprogramm zu kürzen. Ich dachte, wir müssen alles auf die Sekunde genau aufnehmen, sodass wir sie später nur noch aneinander fügen könnten. Der Film motivierte uns dazu, weiter zu machen. Es entstanden Projekte wie die „A perfect day“-Reihe, Stop-Motion Filme und Kurzfilme.

Dann ging ich für ein Jahr ins Ausland nach Minnesota, USA. Dort produzierte ich auch einige Filme. Der entscheidende Moment kam aber erst, als ich von den USA zurückkam und Janek mir sagte, er habe wieder richtig Lust Filme zu machen. Und zwar wirklich gute Filme. Von da an waren Filme unser Hauptberuf und Schule nur unser Zweitjob. Wir arbeiteten die ganzen Sommerferien und kauften uns anschließend gutes Equipment, wie eine DSLR mit 60fps und FULL HD, einen Gimbal und eine Steadycam, eine 4K Drohne und weiteres. Kurzfilme und Travel Vibes waren unser Fokus. 

Nach und nach konnten wir auch Freunde dazu begeistern, bei den Filmen mitzumachen und so kam unser größtes Projekt zu der Zeit „Exposed“ zustande. Mit diesem Film bekamen wir schnell über 1.000 Aufrufe auf YouTube und viele in unserer Schule kannten es. Das motivierte uns erneut und wir produzierten mehr und mehr Filme. Einige davon mit Jonas Hertwig, der zum 3. Wolfbrothers wurde. Wir flogen auch nach New York und arbeiteten mit Schauspielstudenten der „NYU Tisch zusammen. Die Zusammenarbeit mit Jonas löste sich langsam wieder auf, wir haben aber noch heute Kontakt zu ihm.

Seit „Exposed“ hatte sich auch Laura Lambrich immer mehr an den Filmen beteiligt, bis sie ebenfalls im Kernteam landete. Laura hatte auch schon früh großes Interesse an Fotografie gehabt und als ein Seminarkurz an der Schule zum Thema Film angeboten wurde, ergriff sie die Gelegenheit. So schlossen wir uns zusammen und produzierten weitere Filme in der neuen 3er Konstellation (z.B. „A new hope“, „Der letzte Tag“, „Ich weiß es nicht“ und „Is it love“). Nach dem Abitur von Laura und mir stellte sich die Frage, was nun?

Da wir beide weiterhin so filmbegeistert waren, entschieden wir uns, ein Start-up zu gründen und Werbefilme und Imagefilme für Unternehmen zu produzieren. Das, was wir die letzten Jahre bei den Kurzfilmen gelernt hatten, konnten wir nun auf die kommerziellen Filme übertragen, außerdem hatten wir auch während der Schulzeit immer mal wieder einen kleinen Auftrag für einen Imagefilm oder Eventfilm. Besonders wichtig sind und waren uns immer die Qualität und das Storytelling.

Janek hatte allerdings noch ein weiteres Jahr in der Schule und wollte das Filmen nicht in Vollzeit weitermachen. Er möchte Lehramt studieren. Weiterhin ist Janek aber noch als freiberuflicher Kameramann für uns tätig. Denn seine Kenntnisse und Fähigkeiten sind für uns unschlagbar.

Den Rest der Geschichte kennt ihr vermutlich oder könnt ihn ab unserem ersten Blogeintrag nachlesen.