#25 – 6K ist da! – BMPCC6K

6K ist da. Ein langersehntes Upgrade. Wobei wir eigentlich immer nur von 4K geträumt haben. Nun ist es aber soweit und in diesem Blogeintrag erzählen wir euch, wie es dazu kam.

Blackmagic Design hat vor etwa einem Jahr die Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K (BMPCC4K) vorgestellt. Eine relativ kleine Cinema Camera, die in 4K und RAW aufnehmen kann. 4K und RAW: Das ist wirklich beeindruckend. Und das zu einem Preis, der deutlich unter der Konkurrenz liegt.

Anfang August beschlossen wir also, uns diese Kamera mit einigem Equipment (Sigma 18-35mm f1.8 & einem Follow Focus) zuzulegen. Nach ein paar Tagen kam sie an und wir waren sehr glücklich mit der neuen Kamera, die unsere Qualität in Zukunft nochmal deutlich steigern wird.

Einen Tag nachdem die Kamera ankam, stellte Blackmagic Design unerwartet die Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K vor. Die Kamera ist im Grunde genommen sehr ähnlich zu der BMPCC4K, die einzigen Unterschiede liegen bei einem größeren Sensor, der 6K Qualität und einem Canon Objektiv Anschluss statt wie bei der BMPCC4K einem MFT Anschluss. Auch wenn die 6K fast den doppelten Preis zur 4K hat, waren das für uns genug Gründe nochmal aufzurüsten. Zum Glück konnten wir die BMPCC4K zurückschicken und dafür die BMPCC6K bestellen. Nach einem Monat traf diese dann ein und wir waren erneut überglücklich damit.

Kurz zur Qualität: Der Sensor von der BMPCC6K ist deutlich größer als der der BMPCC4K. Das wirkt sich auf die Bildqualität aus und ist für unsere Filmproduktion ein wichtiger Punkt. Außerdem natürlich der Sprung von 4K auf 6K. Zuerst dachte ich, dass das zu vernachlässigen sei, aber dann rechnete ich nach. Die BMPCC6K hat 50% mehr Auflösung in der Breite und Höhe, also eine 2,25fache Auflösung. Das heißt, in der Post-Produktion ist es nun möglich bei einer 6K Aufnahme die Skalierung auf 150% zu setzen. Das macht einen riesigen Unterschied und ermöglicht so viel mehr Freiheit beim Schnitt einfach 50% herein zu zoomen. Ich finde, wenn man das in Megapixel umrechnet, erscheint der Unterschied noch größer: 4K sind etwa 8,3MP und das 6K (genauer: 6,1K) der BMPCC6K sind etwa 21MP. Also sogar die 2,5fache Auflösung.

Heißt das, dass unsere Filme in Zukunft in 6K Qualität sind? Nein, das ist nicht der Plan. Der Plan ist, dass alle Filme in 4K sind und wir die 6K Qualität als Puffer nehmen, um mehr Schnitt-Freiheiten zu haben. Außerdem ist 6K noch gar nicht richtig ein Thema in der Filmwelt. Wenn ein Kunde allerdings einen Film in 6K haben will, ist das von nun an natürlich aber auch kein Problem.

Der erste Film, den wir mit der BMPCC4K gedreht haben, ist hier zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=TipBVMtRtZk
Und der erste Film, den wir mit der BMPCC6K gedreht haben, ist hier zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=ypLNRcUFTHI&t=4s